Freude ohne Reue*

Umweltfreundliche Kerzen ersetzen Erdölprodukte

Der Kerzenschein wärmt und spendet Licht. Er ist in vielen Kulturen ein Symbol, steht im übertragenen Sinne für die Hoffnung und die Liebe, für eine Erinnerung oder den kommenden Tag.

Vor allem in der dunklen Jahreszeit entfaltet die kleine Flamme große emotionale Kraft. In ihr scheint das Urvermögen des Feuers gebändigt und beherrschbar.

Das Kerzenlicht erscheint uns gleichsam als die natürlichste Form des künstlichen Lichts, so als sei es von Natur aus gut.

Aber die Wahrheit ist komplexer als es der milde, sanfte Schein erahnen lässt. Kerzen sind ein Produkt der Erdölindustrie. Sie sind aus Paraffin.

Das ist letztlich ein Abfallstoff aus der Ölverarbeitung. Mit jeder Kerze, die meist in guter Absicht entzündet wird, schmilzt das natürliche Kohlenstoffreservoir dahin, das unsere Ölreserven bildet. Klimaschädliches Gas wird freigesetzt und verändert unsere Lebensgrundlagen.

In aller Welt werden jährlich 3 Millionen Tonnen Paraffin in Kerzenform verbrannt. In Europa sind es etwa 700.000 Tonnen.

Die Verbrennung setzt die 3,6-fache Menge des klimaschädlichen Kohlendioxids frei. Das muss aber nicht sein.

Unter dem Markennamen Biokema wurde die klimaneutrale Kerze in der Mitte Deutschlands entwickelt.

Die Kerze brennt schadstoff- und geruchsfrei. Der Grundstoff der Kerze wäre sogar essbar.

Die Kerze trägt das TÜV-Siegel und ihre Umweltqualität wird kontinuierlich von staatlichen und staatlich geprüften Instituten überwacht. Als besondere Auszeichnung der Umweltorganisation kann Biokema mit dem NABU Logo werben.

Zudem ist die Kerze aus Stoffen gefertigt, die Biokema am heimischen Markt einkauft.

Biokema setzt weder auf das Erdölderivat Paraffin, noch auf Palmöl.

Beides müsste von weither eingekauft und wiederum klimaschädlich nach Deutschland transportiert werden. Zudem ist Palmöl primär ein Lebensmittel, das Menschen satt machen kann, und kein Brennstoff.

„Die erste Bestimmung dieser Pflanzenöle sollte es aus ethischen Gründen immer sein, Lebensmittel zu sein“, meinen die Hersteller von Biokema.

Vielfach werden natürliche, kostbare Waldflächen, die Lebensräume für Tiere und Pflanzen bilden, aber auch den natürlichen Wetterkreislauf regulieren oder das Land vor Verkarstung und Versteppung schützen, durch Feuer gerodet, um darauf die Palmplantagen anlegen zu können.

Das wiederum verursacht alle Probleme, die Monokulturen auslösen.

Stattdessen nutzt Biokema Sekundärfette aus zB der Gastronomie oder der Lebensmittelherstellung, die in der Zubereitung von Speisen schon ihren ersten, ethisch vertretbaren Lebenszyklus durchlaufen haben.

Statt sie als Abfall zu entsorgen, kauft Biokema die von den Lebensmittelbehörden kontrollierten Rohstoffe auf, unterzieht sie Test- und Reinigungsverfahren.

Die Fette enthalten nachweislich keine Schwermetalle oder polycyclisch aromatische Kohlenwasserstoffe, nur den natürlichen Schwefel, weder Dioxine noch Furane.

Über die Qualität der Fette wachen - neben den staatlichen Behörden - der TÜV sowie amtlich zugelassene Laboratorien. Enthalten die Fette zu viele Schwebstoffe, gehen sie an den Lieferanten zurück.

In mehreren Reinigungsstufe wird das Fett verarbeitet. Das Wasser verdunstet, und in einer Kette von Zyklen, die das Fett durchläuft, entsteht ein Fett, das klar und sauber, geruchs- und geschmacksneutral ist, und das ohne Gefahr zu verzehren wäre. Es schmilzt bei 50 Grad und ist bei 70 Grad vollkommen flüssig.

Biokema entwickelte ein Verfahren, dieses Fett ohne Zusatz weiterer Stoffe press- und gießfähig zu machen, um daraus Kerzen zu formen. Je nach Wunsch der Kunden können natürlich Duft- oder Farbstoffe hinzugefügt werden.

Für Biokema fügt sich ihre Kerze darum in den natürlichen Kreislaufprozess der Natur.

Das Fett sei ursprünglich aus Pflanzen gewonnen, werde als Brennstoff für Kerzen ein zweites Mal genutzt und entweiche – klimaneutral, ohne Kohlenstoff freizusetzen, der im Erdöl gespeichert sei - in die Natur, wo sich die Abluft aus der Verbrennung der Kerze als Kohlen- und Sauerstoff wieder in das Pflanzenwachstum und die Bildung sauberer Luft einreihe.

Der Rohstoff sei regional verfügbar. Der Genuss am Abbrennen der Kerze sei ethisch unbelastet, denn mit der Erdölproduktion seien vielfach Konflikte bis hin zu Kriegen verbunden.

Schließlich, sagen die Erfinder, wollen wir mit der Kerze in Deutschland die Erfordernisse der heutigen Zeit, wie Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung erfüllen.

   

Erdöl und die Geschichte der Kerzenherstellung

Kerzen werden seit Jahrhunderten aus öl- und fetthaltigen Materialien hergestellt. Es gibt kaum ein Produkt, welches die Jahrhunderte in nahezu so unveränderter Form überdauert hat, wie die Kerze.

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Nachhaltiger Konsum

Nach den Erkenntnissen des Club of Rome wurde die Kapazität der Erde im Jahre 1975 überschritten. Seitdem leben wir nicht mehr vom Ertrag der Erde, sondern beuten die Erde aus. Nach und nach gehen die Rohstoffe aus. Diese Entwicklung wird insbesondere vom Bedarf der zunehmenden Erdbevölkerung getrieben.

Die Rohstoffbasis muss geschont und erweitert werden. Die Erhöhung der Kapazität der Erde kann durch die Wiederherstellung von Landflächen, Steigerung des Ertrages und Herstellung nachhaltiger Produkte, erfolgen. Die höhere Ressourceneffizienz wird durch die Erschliessung der bisher weitgehend unbeachteten Rohstoffquelle der Abfall- und Reststoffe erreicht. Damit einher geht die Ertragssteigerung und die Produktion nachhaltiger Güter. Es ist die Herstellung mit maximaler Ressourceneffizienz und Einsparung des Landverbrauches: die Kaskadennutzung.

Förderung des nachhaltigen Konsums

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es um soziale und ökologische Verantwortung. Vorausschauendes Handeln im Hinblick auf die Lebensqualität von Generationen. Die globalisierte Welt wird für den Verbraucher undurchsichtiger. Keiner weiß mehr wirklich, wo und unter welchen Bedingungen das gekaufte Produkt hergestellt wird. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen klar Stellung beziehen und dazu beitragen, Transparenz für den Verbraucher zu schaffen.

Mit der Verwendung regionaler Rohstoffe und der Lokalisierung der Produktionskette in Deutschland schaffen wir Transparenz und tragen dazu bei, lange Transportwege von Gütern zu vermeiden.

In der Herstellung werden die Anforderungen des Umweltschutzes und der Ressourcenschonung umgesetzt, vom Rohstoff bis zum Endprodukt.

Klares Profil

Wir vermitteln unseren Kunden ein klares Profil: - Nachhaltigkeit, als zentralen Nutzen stiftendes Element für Kunden

- regionale Produkte über die gesamte Produktionskette, vom Rohstoff bis zum Endprodukt

- höchste Qualität und kompetente Herstellung unter Beachtung sozialer Standards

- zeitgemäße Produktionsbasis durch Verwendung regional nachwachsender Rohstoffe

Wir tragen damit einem wachsenden Gesundheits-, Umwelt- und Sozialbewusstsein Rechnung.

http://www.epa.gov/earthday/tips.htm

   

Klimagase

Bei der Verbrennung entsteht unter anderen Gasen Kohlenstoffdioxid (CO²). Die Aggregatszustandsänderung des Erdöls von flüssig zu gasförmig wird nach vielerlei Erkenntnissen für eine Erhöhung der CO² Konzentration in der Atmosphäre verantwortlich gemacht.  Der veränderte Strahlungshaushalt soll die Sonneneinstrahlung, die von der Erde reflektiert wird, speichern und zur Erhöhung der Temperatur auf der Erde führen (Arrhenius 1896).

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Erdöl wird knapper und teurer

Erdöl ist ein Kohlenstoffspeicher. Bei der Verwendung als Energieträger werden die schon vor Jahrmillionen gebundenen Kohlenwasserstoffe freigesetzt, es kommt zur Freisetzung von nichtzeitgenössischen Kohlenstoffoxiden und weiterer Gase in die Atmosphäre.

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Leicht gesagt, aber was ist zu tun?

Rohstoffbasis Biomasse.

Die Recyclierung von Ölen und Fetten aus der Kaskadennutzung. Die Nutzung mit der höchsten Ressourceneffizienz und Einsparung des Landverbrauches.**

Biomasse — wo kommt sie her ?

Am Anfang der Nahrungskette stehen die  Pflanzen und die Photosynthese.

Die Photosynthese wandelt Stoffe mit Hilfe der Sonnenenergie in organische Substanz um. Die grundlegende Form der Biomasse entsteht durch die Photosynthese. Die Photosynthese ist Energiebereitstellung durch eine Stoffwechselleistung der Pflanze, verursacht durch Lichteinfall.

Definiert werden nachwachsende Rohstoffe von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (fnr) als “land- und forstwirtschaftlich regional erzeugte Produkte, die nachwachsend sind und einer Verwendung ausserhalb des Lebensmittel - und Futtermittelsektors zugeführt werden” *Biomasse ist ein Sammelbegriff, der regionale Öle und Fette beinhaltet, die in jährlichen Zeiträumen und Zyklen regeneriert werden und nicht als Futter- oder Lebensmittel dienen. Biomasse wird deshalb auch als „chemisch gebundene Sonnenenergie“ bezeichnet. Diese Energie bleibt im Weg durch die Nahrungskette erhalten.

Zur Biomasse gehören laut der Biomasseverordnung auch Produkte, die aus Biomasse entstanden sind.

Ölsaaten, wie Palmöl, sind zwar nachwachsend, fallen jedoch aus der Definition * nachhaltig* heraus, da beispielsweise Palmöl oder Rapsöl zu technischen Zwecken eingesetzt werden, obwohl es zur Nahrungsmittel- und Futtermittelproduktion verwendet werden soll. Als nachhaltige Grundstoffe für technische Zwecke eignen sich nur Ölsaaten, Fette, deren Abkömmlinge, der fett- und ölhaltige Reststoffpool, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel geeignet sind.

 

"Kasakadennutzung" ist die Nutzung mit der höchsten Ressourceneffizienz und höchsten Einsparung des Landverbrauches. Kaskadennutzung bezeichnet die Verwendung desselben Stoffes in unterschiedlichen Wertschöpfungsketten: Wiederverwendung, Recyclate und daraus gewonnene Rohstoffe.

**Was ist CO ² Neutralität ? "Biomasse ist anders als die fossilen Brennstoffe CO²-neutral. Bei der Verbrennung der Biomasse wird nur so viel Kohlenstoffdioxid frei, wie die Pflanze im Laufe ihres Wachstum aufgenommen hat. Diese Menge CO² wird genauso in die Atmosphäre abgegeben, wenn die Biomasse auf natürlichem Wege in der Natur verrottet " (FNR). So freigesetztes CO² befindet sich im zeitgenössischen Kreislauf, erhöht die CO² Konzentration der Atmosphäre nicht. Im Gegensatz zur Freisetzung aus Erdöl oder Kohle. Bei der Freisetzung von CO² aus Erdöl wird vor hunderttausenden Jahren gebundenes CO² freigesetzt und erhöht die Konzentration in der Atmosphäre.

Aus heimischen, nachwachsenden Rohstoffen werden hochwertige Produkte ohne die Verwendung von Erdöl oder Palmöl hergestellt.

Die Produktionskette wird regionalisiert und unabhängig von Erdöl- und Palmölimporten. Die Produktion von Rohstoff und Kerze erfolgt in unmittelbarer Nähe unter Einsparung von Transporten. Der Fertigungsprozess vom Rohstoff zum Endprodukt wird an einem Ort konzentriert.

Das Konzept ist eine grundlegend neue Herangehensweise zur Herstellung ökologisch einwandfreier Produkte, die zu einer umfassenderen Produktqualität führen und eine nahezu vollständige Rückgewinnung aller Inhaltsstoffe ermöglicht. Produkte und Materialien können  in Kreisläufen zirkulieren.

Die Sichtweise beschränkt sich nicht nur auf das Produkt, sondern betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoff zum Verbleib des Produkts. Es verbessert die Wirtschaftlichkeit im gesamten Wertschöpfungszyklus und ermöglicht kreislauffähige Produkte.

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biokema Kerzen - das "biolicht"

„Nachwachsende Rohstoffe (im allgemeinen Sprachgebrauch auch Biomasse) sind organische Stoffe, wie Fette und Öle regionalen Ursprungs, die nicht zur Nahrungsmittel oder Futtermittelherstellung genutzt werden. Verwendungszweck dieser Rohstoffe aus der Natur können die Weiterverarbeitung (stoffliche Nutzung), aber auch die Erzeugung von Wärme, Strom oder Treibstoffen (energetische Nutzung) sein“ . Im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen erneuern sie sich jährlich oder in überschaubaren Zeiträumen." (BMELV)

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biokema - das umweltgeprüfte Kerzenlicht

Wir verwenden weder Erdöl noch Palmöl oder Ölsaaten, die als Lebens - und Futtermittel dienen.

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