biokema Kerzen - das "biolicht"

„Nachwachsende Rohstoffe (im allgemeinen Sprachgebrauch auch Biomasse) sind organische Stoffe, wie Fette und Öle regionalen Ursprungs, die nicht zur Nahrungsmittel oder Futtermittelherstellung genutzt werden. Verwendungszweck dieser Rohstoffe aus der Natur können die Weiterverarbeitung (stoffliche Nutzung), aber auch die Erzeugung von Wärme, Strom oder Treibstoffen (energetische Nutzung) sein“ . Im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen erneuern sie sich jährlich oder in überschaubaren Zeiträumen." (Definition BMELV)

Rohstoffbasis Biomasse - Altfettpool.

Die Leistung:  Entdeckung des Rohstoffsektors Rest- und Altfette, Abfallfette. Entwicklung der Verfahrenstechnik, der Verarbeitungsmöglichkeiten der Rohstoffe und daraus hergestellter Produkte.

Entdeckung und Verwendung einer bisher nicht beachteten neuen Rohstoffquelle: Altfette, Altspeisefette, gebrauchte Frittenöle, technische Öle und Fette, Restöle und- fette, Abfallfette und -öle jeder nicht fossilen Natur, landwirtschaftliche Nebenprodukte. Die Rohstoffbasis spannt sich von allen (technischen) Ölsaaten bis zum Abfallfett jeglicher Quelle. So können beispielsweise Sonnenblumenwachse, die nicht zur Ernährung verwendet werden, genutzt werden.

Hierfür wurde ein Verarbeitungsverfahren entwickelt. Es erfolgt eine Raffination, Sauerstoff- und Wasserstoffbehandlung, die eine Herstellung der Altöle und - fette zur höchsten Qualitätsstufe mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten erlaubt. Es erfolgt die Herstellung bis zum Qualitätsbegriff  "Food Grade". Dies entsprechend der Definitionen des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, der Fachagentur Nachhaltige Rohstoffe und befinden sich im Einklang mit der Definition des Wuppertalinstituts: Kaskadennutzung: Aus den Restfetten des weihnachtlichen Festmahles können Kerzen hergestellt werden.

Der Einsatz von Erdöl oder Palmöl entfällt. Keine weltweiten Transporte. Diese Produkte erhöhen in der Verwendung den Kohlenstoffdioxidgehalt der Atmosphäre nicht und es fällt kein "saurer Regen" vom Himmel.

Im Abbrand dieser Kerzen entstehen Kohlenstoffdioxid und Wasser. Das Kohlendioxid wird in gleicher Menge von Pflanzen im Rahmen der Photosynthese zum Wachsen benötigt, Wasser in Form von Wasserdampf freigesetzt.

Die Rohstoffe und Kerzen garantieren maximale Effizienzsteigerung, Ressourceneinsparung, Transport- und Schadstoffminimierung.

Der Verbrauchervorteil liegt in der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, Unabhängigkeit von essbaren Ölen, wie Raps-, Palm- oder Sojaöl. Schonung des Regenwaldes und der Umwelt, Vermeidung der Verteuerung von Grundnahrungsmitteln.

Erfüllung der Nachhaltigkeitskriterien und Bereitstellung von "grünen" Arbeitsplätzen.

Die gesellschaftliche Entwicklung wurde antizipiert und erstmalig für Kerzen und weitere Produkte und Rohstoffe umgesetzt.

Die Kerzen werden in Deutschland hergestellt. Es entfallen weite Transportwege wie für Erdöl und Palmöl.

Die weltweiten Transporte sind für 25 % des weltweiten Gesamtkohlenstoff und - Oxideausstosses im Jahr verantwortlich. Deren Schadstoffe werden mit mannigfachen gesundheitlichen Problemen assoziiert.